Beispielmagazin 01

Aus Lärmschutzgründen errichten wir Wälle und begrenzen freiwillig sowohl die Geschwindigkeit als auch die Fahr- zeiten der Lkw. In unserer größten Grube Meudt im Westerwald ist inzwi- schen ein Tonbrecher im Einsatz, der mit Lärmschutzplatten verkleidet wurde. Sogenannte „Einhausungen“ tragen deutlich zur Verringerung des Lärmpegels bei. In allen Gruben wässern wir bei sehr trockenem Wetter die Fahrwege, um Staubverwehungen zu reduzieren. Die Bedüsungsanlage auf dem Lagerhallendach der Grube Eisenbach versprüht bei Bedarf einen sehr feinen Wasserne- bel, der die Staubpartikel in der Luft bindet, bevor sie in die Ortschaften ziehen. Aber auch die geplante Asphaltierung der internen Werks- straße in der Tongrube Anton bei Berod trägt dazu bei, dass Verschmutzungen des öffentlichen Straßennetzes vermieden werden. Gleiches gilt für den Bau der Unterführung der L 315 als Verbindung zwischen den Tongruben Meudt und Anton. Wo immer es möglich ist, geben wir dem umweltschonen- den Bahn- und Schiffstransport zum Kunden den Vorzug und halten dafür eigene Bahnanschlüsse vor. REDUZIERUNG VON SCHMUTZ, LÄRM- UND CO 2 -EMISSIONEN ZUM SCHUTZ DER ANWOHNER Es ist uns am Erholungs- und Freizeitwert der umliegenden Region und an einem guten Miteinander mit der Bevölke- rung sehr gelegen. Außerdem sind wir durch den Tonab- bau in unserer Heimat oft Jahrzehnte untrennbar miteinan- der verbunden. Daher pflegen wir einen direkten und engen Austausch mit den Menschen in unserer Nachbarschaft. „Natürlich müssen wir auch mit Ablehnung in der Bevölkerung umgehen können. Fragen sind unbedingt erwünscht. Beschwerden mache ich zur Chefsache. Die kommen alle direkt auf meinen Schreibtisch.“ Stephan Schmidt Um die um unsere Abbaustätten liegenden Dörfer Winkels, Mengerskirchen und Arborn vom Tonverkehr, also von Lärm- und CO2-Emissionen zu befreien, haben wir im Jahr 2012 eine viereinhalb Kilometer lange Werksstraße mit zwei Millio- nen Euro finanziert, die die Tongruben Wimpfsfeld I bis III und die Misch- und Aufbereitungs- anlage Maienburg verbindet. 19 Umweltschutz

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