Beispielmagazin 01
Kreuzkröte in der Grube Eisenbach Karpfen im Klärteich Eisenbach ZURÜCK ZUR NATUR Das Bundesberggesetz regelt sämtliche Ge- nehmigungsverfahren im Bereich der Boden- schatzgewinnung unter Beachtung sehr hoher Standards in sämtlichen Bereichen wie Umwelt, Naturschutz, Gewässer- und Arbeitsschutz. Nach allen behördlichen Genehmigungen und Zulassungen gehen wir einem planmäßigen und verträglichen Tonabbau nach, der sich nach Aufschluss der Grube und der Rohstoff- gewinnung bis zum Abschluss und zur Rekul- tivierung über mehrere Jahrzehnte erstreckt. Die Folgenutzung des Geländes wird eben- falls nach dem Rahmenbetriebsplan des Bun- desberggesetzes festgelegt und ist abhän- gig von der Ursprungsnutzung des Gebietes, aber sie wird bei uns auch mit den betroffe- nen Gemeinden und Bürgern vereinbart. Die Oberfläche eines Abbaugebiets wird vor der Tongewinnung beseitigt, inklusive der dort befindlichen und durch den Einfluss des Menschen unter Umständen stark ver- änderten Flora und Fauna. Nach dem Roh- stoffabbau werden die umfassend ausge- schöpften Bereiche begradigt und für eine Renaturierung oder Rekultivierung als land- wirtschaftliche Nutzfläche vorbereitet. Ver- einzelt wird der Aushub auch neu verfüllt – das geschieht in diesem Fall ausnahms- los mit getesteter und unbelasteter Erde. Die meisten Gruben verändern sich bei dem beschriebenen Vorgehen in ihren Ausmaßen also nicht wesentlich, son- dern sie wandern durch die Landschaft. BIODIVERSITÄT Nach Bewirtschaftung und Stilllegung gilt ein Gelände als „ausgetont“. Dann bietet es geeig- neten Lebensraum für biologische Vielfalt, auch für solche Arten, die sich auf der „Roten Liste“ gefährdeter, verschollener und ausgestorbe- ner Tiere und Pflanzen befinden. Es entsteht teilweise unter Schutz stehendes artenrei- ches Gebiet mit Trocken- und Feuchtbioto- pen. Manche Tiere siedeln sich sogar bereits während des Abbaus an, wie beispielsweise die Gelbbauchunke oder der Kammmolch. Laut Bundesverband Keramische Roh- stoffe und Industrieminerale e. V. (BKRI e. V.) wurde in den Jahren 2020 und 2021 in 42 Tongruben die Gewässersituation kon- trolliert und eine Aufnahme des Bestands relevanter Amphibienarten wie Laubfrosch,
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