Beispielmagazin 02

THEMA 46 Fuhrpark-Design ÖRK | muss zudemdie Corporate Identity und die Werte der Organisation transportieren kön- nen und zu guter Letzt muss er auch noch gut aussehen – und das über einen Zeitrahmen für den niemand seriös die Entwicklung allgemei- ner Wahrnehmungsgewohnheiten, geschweige denn die des Zeitgeists, voraussagen kann. Imkonkreten Fall kamnoch hinzu, dass das Designkonzept zwei unterschiedliche Fahr- zeugbereiche abzudecken hatte: Zumeinen die Einsatzfahrzeuge des ÖRKmit entspre- chend hohen Anforderungen an die zu in- tegrierenden Sicherheitselemente und zum anderen die Fahrzeuge der nicht-einsatz- bezogenen Bereiche wiemobile Pflege, Es- senslieferungen oder den Rotkreuz-Markt. ANWENDUNGS- ERLEICHTERUNG … Das Design besteht deswegen aus bewusst unterschiedlich flexibel verregelten Berei- chen: Während potenziell optisch konkur- rierende Elemente wie Eigen- und Fremd- werbungen klaren Regeln unterworfen und auf bestimmte Bereiche begrenzt sind, haben die Gestalterinnen und Gestalter bei den integrierenden Elementen des Designs gewisse Freiheiten. So ist bei- spielsweise beimdie Fahrzeugseiten dominierenden Raster weder die Anzahl der Rasterflächen noch deren kon- krete Breite dogmatisch festgelegt, was eine Anpassung an unterschied- liche Fahrzeugtypen erleichtert. Winkel und Verjüngung hingegen folgen Regeln, sodass trotzdem alle Fahrzeuge als zusammenge- hörigwahrgenommenwerden. Ähnliches gilt für das Frontraster – vomÖRK liebevoll »Einsatzlächeln« getauft. Auch hier ist mit Rücksicht auf die Diversität der Fahrzeug- typen lediglich allgemein geregelt, wie es zu konstruieren ist. Dafür steht die Höhe der Seitenlinie an die es anschließt fest, was wiederumdie ein- zelnen Fahrzeuggestal- tungen vereinheitlicht. … UND IDENTITÄTSERHALT BeimOrganisationslogo wiederumsind die Regeln eng gefasst: Es gibt fest

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